Taschenrechner holen auf

Von admin 30 - November - 2011 0 Kommentare
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Taschenrechner werden in verschiedenen schulischen und beruflichen Zusammenhängen benötigt. Während der Schul- und Studienzeit sind sie nach wie vor unerlässlich für das Absolvieren von Prüfungen in mathematischen Fächern, und im beruflichen Umfeld sind sie nützlich in der Forschung sowie im Geschäftsalltag. Auch wenn Computersoftware die Taschenrechner weiter verdrängen wird, sind die kleinen Geräte in vielen Situationen praktischer und leichter anwendbar. Taschenrechner sind heute dabei viel mehr als nur eine Erleichterung beim reinen Rechnen und können auch mit komplizierten mathematischen Aufgabenstellungen umgehen.

Grafikfähige Taschenrechner werden auch als GTR abgekürzt. Das Display besitzt eine hohe Auflösung und kann so auch aufwendige Grafiken anzeigen. Die Geräte können weiter unterteilt werden nach ihren Fähigkeiten, Gleichungen zu lösen und Ableitungen vorzunehmen. Die einfacheren Rechner setzen hierbei auf rein numerische Lösungsverfahren und können Ergebnisse nur annäherungsweise bestimmen. Bessere Modelle sind in der Lage, symbolisch zu rechnen, setzen also auf Computeralgebra. Hochleistungsmodelle können einem zudem dynamische Geometrie und Tabellenkalkulationen bieten.

Die grafikfähigen Modelle sind für jeden sinnvoll, der mit der Berechnung von Funktionsgraphen zu tun hat. Diese Rechner zeichnen sich durch mehrzeilige Displays aus und können auch komplexe Funktionen darstellen. Gerade wenn es um die Kurvenberechnung aus dem Bereich der Analysis geht, können diese Geräte viel leisten. So sind selbst komplexe Kurvendiskussionen möglich, und das Differenzieren und Integrieren von Funktionen wird einem abgenommen. Die Geräte eignen sich für Mathematiklehrer, für Schüler und Studenten, für Ingenieure und für viele andere Berufsgruppen. Bei Prüfungen sind diese Art von Taschenrechnern häufig verboten, um keine unerlaubten Vorteile erlangen zu können. Gerade hier muss darauf geachtet werden, dass man auch ein einfacheres, einzeiliges und nicht programmierbares Modell als Ersatztaschenrechner zur Verfügung hat. Doch diese Vorgaben könnten sich schon bald ändern.

Die Anwendung von Taschenrechnern in den Schulen hat sich in den vergangenen Jahren nämlich deutlich verändert und wird auch in Zukunft einem Wandel unterzogen sein. Das Zeichnen von Funktionsgraphen ist eine Arbeit, die viel Zeit kostet und als nicht mehr ausreichend effektiv angesehen wird. Viele Schulbehörden sind daher dazu übergegangen, die grafikfähigen Taschenrechner im Unterricht zu erlauben oder sogar vorzuschreiben, damit man sich im Mathematikunterricht auf andere Inhalte konzentrieren kann. Der Schwerpunkt des Unterrichts verlagert sich damit hin zur Modellierung und zu Problemlösungsverfahren. Die Einführung der GTR hat aber nicht nur neue Ansprüche an die Schüler, sondern auch an die Ausbildung der Lehrer gestellt und eine Anpassung der Lehrmaterialien erfordert. Für Eltern liegt es daher nahe, für ihre Kinder einen entsprechenden grafikfähigen Taschenrechner früh anzuschaffen und diese mit dem Umgang in Grundzügen vertraut zu machen.

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